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Spanien-Urlaub
Samstag 12.06.2021
Spanien-Urlauber bekommen digitalen Corona-Impfpass in der Apotheke

Wie ich bereits berichtet habe, wurde den Apotheken und somit deren Inhabern und den Mitarbeitern die Arbeit, die gelben Ausweise in QR-Codes fürs Handy umzuwandeln, von der Bundesregierung „übergestülpt“. Eigentlich sollten das die Arztpraxen auch noch machen. Da haben die niedergelassenen Mediziner mit Recht energisch gegen protestiert, weil sie und das Personal, neben dem normalen Praxisalltag, auch noch die vielen Impfungen zu machen haben. Abgesehen von dem erheblichen Mehraufwand, ist es auch eine sehr undankbare Aufgabe. Viele Patienten machen die Ärzte und das Personal dafür verantwortlich, wenn sie nicht sofort und vorrangig geimpft werden.

Es stellt sich die Frage, warum machen das nicht sofort die Testzentren und Impfstationen, die es deutschlandweit gibt, nicht die Aktion „digitaler Impfpass“? Sehr oft sind die Impfstationen nicht ausgelastet, weil der Impfstoff fehlt und es keine koordinierte staatliche Planung gibt. Wer Verwaltung hat, kann keine Planung machen.

Auf der Homepage des Bundesgesundheitsministerium ist aktuell folgendes veröffentlicht:
Aktuelle Corona-Lage Spahn: Digitaler Impfausweis startet schrittweise

In Deutschland beginnt der Rollout des digitalen Impfnachweises. Das hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in der Bundespressekonferenz angekündigt. Genutzt werden kann der digitale Impfausweis direkt in der Corona-Warn-App oder mit der neuen CovPass-App. „Schritt für Schritt werden sich jetzt Impfzentren, Arztpraxen sowie Apotheken an das System anschließen, um europäisch interoperable Impfbescheinigungen ausstellen zu können“, erklärte Spahn.

Dieses Statement von Herrn Spahn besagt: Wir haben unseren Teil getan, nun Arztpraxen und Apotheken seht zu, wie ihr klarkommt. Es bleibt für diejenigen, die das „auszubaden“ haben, sehr viel Aufklärungsarbeit zu tun. Meine Bitte an alle, die ihren gelben Impfpass in einen QR-Code fürs Handy umzuwandeln wollen, seid gnädig mit dem Personal in den Apotheken.

Damit wir für Sie einige der vielen offenen Fragen beantworten können, veröffentlichen wir hier die neuen Informationen des Bundesgesundheitsministerium:

Impfnachweis

Damit wir für Sie einige der vielen offenen Fragen beantworten können, veröffentlichen wir hier die neuen Informationen des Bundesgesundheitsministerium und weitere sachdienliche Hinweise, die wir hinzugefügt haben:

Fragen zum Impfpass

Wann kommt der digitale Impfnachweis?

Am 14. Juni soll es endlich soweit sein. Dann soll es den CovPass einmal als neue Funktion in der Corona-Warn-App, aber auch als eigenständige Smartphone-App geben.


Welche Möglichkeiten gibt es, eine erfolgte Impfung nachzuweisen?

Eine erfolgte Corona-Schutzimpfung wird in Ihrem Impfpass erfasst. Sollten Sie keinen Impfpass besitzen, erhalten Sie eine Ersatzbestätigung. Zusätzlich gibt es nun mit dem neusten Update der Corona-Warn-App und der neuen CovPass-App des Robert Koch-Instituts auch die Möglichkeit, Impfungen mit dem digitalen Impfnachweis zu dokumentieren. Geimpfte können Informationen zur erfolgten Corona-Schutzimpfung bequem und digital auf ihrem Smartphone speichern.


Warum muss der Impfausweis digital sein?

Mit der finalen Phase vor dem Urlaub, beginnt oft auch die Suche nach dem gelben Impfpass. Dieses Thema ist mit dem digitalen Impfpass nicht mehr aktuell. Die Daten sind gespeichert - und müssen bei Verlust (etwa des Handys) nicht mühsam nachrecherchiert werden. Zudem ist der CovPass deutlich fälschungssicherer als das Pendant aus Papier.


Ist der gelbe analoge Impfausweis noch gültig?

Ja. Der digitale Impfnachweis ist lediglich ein freiwilliges und ergänzendes Angebot. Wenn Geimpfte keinen digitalen Impfnachweis besitzen oder diesen verloren haben, ist der Impfnachweis über das bekannte „gelbe Heft“ weiterhin möglich und gültig.


Wie und wo kann ich einen Impfpass erhalten?

In der Regel wird der gelbe Impfpass bei der ersten Impfung im Säuglingsalter ausgestellt. Sollten Sie keinen Impfpass besitzen oder diesen verloren haben, kann ein solcher kostenlos in Arztpraxen oder beim Gesundheitsamt abgeholt werden. Grundsätzlich sind Ärztinnen und Ärzte dazu angehalten, eine Impfung im Impfpass zu dokumentieren. Wenn Sie bei Ihrem Impftermin für die Corona-Schutzimpfung keinen Impfpass vorlegen können, wird alternativ eine Ersatzbescheinigung ausgestellt.


Ich wurde im Impfzentrum geimpft, habe eine Impfbescheinigung erhalten, diese aber verloren. Wie komme ich an einen Impfnachweis?

Sollten Sie Ihren Impfnachweis in Form Ihres Impfpasses oder der Ersatzbescheinigung zur Corona-Schutzimpfung verloren haben, setzen Sie sich bitte mit dem jeweiligen Impfzentrum oder der Impfärztin bzw. dem Impfarzt in Verbindung. Das gilt übrigens auch für Ihre weiteren Impfungen: Informationen zu vergangenen Impfungen können anhand von Patientenakten ermittelt werden. In Ihrer Patientenakte sind Therapien und Behandlungen – und damit auch Impfungen – vermerkt. Diese Daten müssen zehn Jahre lang aufbewahrt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die Daten bei der jeweiligen Impfärztin bzw. beim jeweiligen Impfarzt liegen und dort angefragt werden müssen.

Grundsätzlich kann Ihre Ärztin oder Ihr Arzt einen neuen Impfpass ausstellen. Wenn Sie die Impfungen rekonstruiert haben, können diese auf einem Ersatzdokument eingetragen werden. Ein neuer Impfpass ist dabei kostenlos.


Ich war an Corona erkrankt und brauche jetzt nur noch eine Boosterimpfung. Wie kann ich nachweisen, dass ich nach der Boosterimpfung vollständig geimpft bin?

Die Ständige Impfkommission hat ihre Impfempfehlung für Genesene auf Grundlage neuer Daten zur Immunogenität der COVID-19-Impfung bei von einer SARS-CoV-2-Infektion Genesenen aktualisiert.

Bei immungesunden Personen, die eine labordiagnostische gesicherte SARS-CoV-2-Infektion (PCR-bestätigt) durchgemacht haben, sollte eine einmalige Impfung frühestens sechs Monate nach Genesung erwogen werden. Aufgrund der bestehenden Immunität nach durchgemachter Infektion kommt es durch die einmalige Boosterung durch die Impfung zu einer sehr guten Immunantwort. Für die Impfung von Genesenen können alle zugelassenen COVID-19-Impfstoffe verwendet werden.

Ein Nachweis darüber, dass Sie dann vollständig geimpft sind, stellt die jeweilige Impfärztin bzw. der jeweilige Impfarzt aus.

Wie wird sichergestellt, dass die Informationen aus dem gelben Impfheft echt und nicht gefälscht sind?

Bei der Prüfung der analogen Impfpässe ist besondere Aufmerksamkeit geboten ist. Das gilt sowohl dann, wenn der analoge Impfpass genutzt wird, um zum Beispiel Geschäfte zu betreten. Und es gilt auch dann, wenn die Informationen von dem analogen in einen digitalen Impfpass übertragen werden. Die Fälschung von Impfpässen ist strafbewehrt. Das gilt für analoge wie für digitale Impfdokumente.


Der digitale Impfnachweis

Was ist der digitale Impfnachweis?
Der digitale Impfnachweis ist eine zusätzliche Möglichkeit, um Corona-Impfungen zu dokumentieren. Geimpfte können damit Informationen wie Impfzeitpunkt und Impfstoff bequem auf ihren Smartphones – entweder in der CovPass-App oder in der Corona-Warn-App – digital speichern.


Warum gibt es den digitalen Impfnachweis?

Zu Beginn des Jahres wurde durch den Europäischen Rat beschlossen, einen interoperablen und standardisierten Impfnachweis für medizinische Zwecke auf den Weg zu bringen. Mit der CovPass-App hat Deutschland diese europäische Entscheidung umgesetzt. Das grüne Zertifikat der EU bildet den Rechtsrahmen für die Lösungen der Mitgliedsstaaten.


Wie funktioniert der digitale Impfnachweis?

Der digitale Impfnachweis wird in der Arztpraxis oder in einem Impfzentrum generiert. Nach Eingabe oder Übernahme der Daten wird ein 2D-Barcode erstellt, den die Nutzerinnen und Nutzer direkt abscannen können oder auf einem Papierausdruck mitbekommen und später einscannen können.

Der digitale Impfnachweis wird dann von den Nutzerinnern und Nutzern über eine App, die kostenfrei zum Download bereitgestellt wird, auf dem Smartphone gesteuert. Damit wird nach der Impfung in einem Impfzentrum oder bei der niedergelassenen Ärztin bzw. dem niedergelassenen Arzt ein sogenanntes Impfbescheinigungstoken (2D-Barcode) abgescannt.

Die App speichert die Impfbescheinigung lokal auf dem Smartphone.


Wie soll der Nachweis einer Impfung geprüft werden können?

Das Impfzertifikat (QR-Code) wird z.B. über die CovPass-App oder die Corona-Warn-App digital oder alternativ durch den beim Impfen erhaltenen Ausdruck des QR-Codes genutzt. Das Impfzertifikat enthält nur Informationen zum Impfstatus, den Namen der geimpften Person und das Geburtsdatum. Für Dienstleister, die den Impfstatus überprüfen möchten, gibt es eine Prüf-App. Damit kann der Impfstatus ähnlich wie ein Barcode eines Flug- oder Bahntickets gescannt werden. Alternativ bleibt auch ein Nachweis mit dem analogen Impfpass möglich.


Wie soll ein Missbrauch verhindert werden?

Der digitale Impfnachweis darf nur von autorisierten Personen in Impfzentren, Arztpraxen, Apotheken und Krankenhäusern ausgestellt werden. Bei der Überprüfung von digitalen Impfnachweisen ist - wie in der analogen Welt auch – gegebenenfalls ergänzend ein Lichtbildausweis vorzulegen. Der digitale Impfnachweis ist kryptographisch vor Veränderungen geschützt.


Wer kann einen digitalen Impfnachweis erhalten?

Alle Personen, die in Deutschland ein Recht auf eine Impfung haben, können sich ergänzend zum analogen Impfnachweis auch einen digitalen Impfnachweis ausstellen lassen, unabhängig von ihrer Staatsbürgerschaft.


Was ist mit Personen, die bereits geimpft sind? Bekommen diese auch einen digitalen Impfnachweis?

Es werden verschiedene Möglichkeiten geprüft, um auch nachträglich digitale Impfnachweise zu erstellen. Grundsätzlich soll die nachträgliche Ausstellung dort erfolgen, wo man geimpft worden ist. Wenn in den Impfzentren entsprechende Kontaktdaten vorliegen, sollen die QR-Codes möglichst automatisch per Post zugesandt werden. Außerdem könnten Ärztinnen und Ärzte sowie Apothekerinnen und Apotheker nachträglich Impfnachweise ausstellen.


Kann man auch im digitalen Impfnachweis speichern, dass man bereits infiziert war oder negativ getestet wurde?

Auch negative Tests oder eine durchgemachte Infektion werden sich zukünftig in der CovPass-App und auch Corona-Warn-App in der nächsten Entwicklungsstufe (bis Ende Juni) als Testzertifikat bzw. Genesenenzertifikat hinterlegen lassen. Eine durchgemachte Infektion wird mittels eines PCR-Test-Ergebnisses dokumentiert.


Wo werden Daten beim digitalen Impfnachweis gespeichert?

Alle digitalen Impfnachweise werden nur temporär im Impfprotokollierungssystem erstellt und anschließend gelöscht. Dauerhaft gespeichert werden sie nur dezentral auf den Smartphones der Nutzerinnen und Nutzer.


Ab wann kann die elektronische Impfdokumentation genutzt werden?

Wir gehen aktuell davon aus, dass dieses Angebot in der zweiten Hälfte des zweiten Quartals 2021 bereitgestellt werden kann.


Ist ein zentrales Impfregister geplant?

Nein, jede und jeder kann selbst entscheiden, ob und wann sie oder er diese Daten löscht.


Wie werden die digitalen Impfnachweise von Kindern gespeichert?

Digitale Impfnachweise von Kindern oder Partnerinnen und Partnern können zusammen auf einem Smartphone gespeichert werden.


Welche Daten werden beim digitalen Impfnachweis gespeichert?

Alle digitalen Impfnachweise werden nur temporär im Impfprotokollierungssystem erstellt und anschließend gelöscht. Eine dauerhafte Speicherung ist nur dezentral auf den Smartphones der Bürgerinnen und Bürger vorgesehen.

Wenn die Bürgerin oder der Bürger den digitalen Impfnachweis vorzeigen möchte, wird über die App ein Impfprüfnachweis generiert. Dieser enthält nur die Information, ob die Impfung gültig ist, gegebenenfalls die Chargennummer und den Namen des Geimpften sowie gegebenenfalls das Geburtsdatum.


Wer hat den digitalen Impfnachweis entwickelt?

Der digitale Impfnachweis ist ein Projekt im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit. Die Anwendung wurde von den Unternehmen UBIRCH, IBM Deutschland, govdigital und Bechtle entwickelt. Das Robert Koch-Institut ist als Herausgeber verantwortlich für die Ausgestaltung der Anwendung sowie für die sorgfältige Prüfung der Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit.


Kann man mit dem digitalen Impfnachweis innerhalb Europas problemlos reisen?

Ja. Mit dem CovPass setzt Deutschland das europäische Zertifikat in Deutschland um. Deutschland ist auch bereits an den sogenannten europäischen Gateway-Server angeschlossen. Damit können die Zertifikate grenzüberschreitend genutzt werden.


Kann man mit dem digitalen Impfnachweis international problemlos reisen?

Zur Anerkennung von Impfungen auf internationaler Ebene (außerhalb der EU) laufen derzeit noch die Gespräche.


Warum wurde kein EU-weites Projekt für ein Zertifikat ausgeschrieben?

Eine gemeinsame EU-Ausschreibung hätte zu viel Zeit benötigt und wäre aufgrund der unterschiedlichen Impfinformationssysteme in den Mitgliedstaaten auch schwierig umzusetzen gewesen. Beim EU-Ansatz geht es um die Regelung eines Anerkennungsrahmens. Etwaige grenzüberschreitende Nutzungspiloten könnten seitens der EU-Kommission begleitet werden. Bei der Umsetzung des digitalen Impfnachweises in Deutschland werden die EU-Vorgaben von vornherein berücksichtigt.


Ist der digitale Impfnachweis verpflichtend?

Nein, der digitale Impfnachweis ist freiwillig und nur eine Ergänzung zum gelben Impfausweis auf Papier.
Spanien - Deutschland

Spanien-Urlaub
Freitag 11.06.2021
Spanien-Urlaub digitaler Corona-Impfpass - Cov-Pass-App - QR-Code

Wer vollständig gegen Corona geimpft ist, soll dies außer mit dem gelben Impfpass auch digital nachweisen können. Dazu ist ein QR-Code notwendig, den unter anderem Apotheken ab kommender Woche kostenlos erzeugen und ausdrucken. Das Scannen mit ihrem Smartphone müssen die Geimpften selbst übernehmen.

Kern des digitalen Impfnachweises ist ein QR-Code. Der wird zentral von dem Rechner des vom Bundesministerium für Gesundheit beauftragten Dienstleisters IBM generiert. Zugang zu diesem Server haben nur autorisierte Personen, das heißt Impfzentren, Krankenhäuser, Arztpraxen und ausgewählte Apotheken. Der QR-Code soll künftig direkt beim Impfen erstellt und ausgedruckt werden.

Mittlerweile sind allerdings schon mehr als 18 Millionen Menschen in Deutschland vollständig geimpft. Sie sollen ihren QR-Code für den digitalen Impfpass von Arztpraxen und Apotheken erhalten. Die Apotheken wollen ab dem kommenden Montag einen entsprechenden Service dafür anbieten.

Und so funktioniert es in den Apotheken: Auf der Website www.mein-apothekenmanager.de können teilnehmende Apotheken in der Umgebung anhand der Postleitzahl gesucht werden. Dort müssen Geimpfte dann ihren gelben Impfpass und ihren Personalausweis vorzeigen. Der Apotheker hat über sein Branchennetzwerk Zugriff auf den zentralen Server und gibt dort die Daten des Geimpften ein. Der Rechner erzeugt einen QR-Code, den der Apotheker ausdruckt und dem Geimpften mitgibt.

Der ausgedruckte Code kann in der Papierform verwendet oder mit dem Smartphone eingescannt und in die neueste Version der Corona-Warn-App (2.3.2) oder der neuen Cov-Pass-App geladen werden. Die bekannte gelbe WHO-Impfpass gilt weiter als Nachweis, der QR-Code auf Papier oder dem Smartphone ist kein Ersatz, sondern nur eine Ergänzung.

Der Service der Apotheken ist kostenlos. „In den ersten Tagen wird die Zahl der Apotheken, die das Angebot machen, wahrscheinlich noch begrenzt sein“, sagt Thomas Dittrich, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes. „Wir gehen aber davon aus, dass die Zahl der Apotheken sehr schnell im vierstelligen Bereich liegt.“

Die für die Erstellung des QR-Codes notwendigen Daten werden nicht gespeichert. „Alle digitalen Impfnachweise werden nur temporär im Impfprotokollierungssystem erstellt und anschließend gelöscht“, so das Bundesgesundheitsministerium. Eine dauerhafte Speicherung sei nur dezentral auf den Smartphones der Nutzer vorgesehen.

Die neue Cov-Pass-App ist allerdings noch nicht in den App-Stores verfügbar. Das soll am Donnerstag passieren. In Deutschland gibt es bislang lediglich Feldtests in einigen Impfzentren. Die EU propagiert den 1. Juli als Startschuss für den digitalen Impfpass. Dann soll auch die elektronische Plattform für die europaweite Überprüfung der QR-Codes einsatzfähig sein. Der EU-Impfpass soll auch Codes über Tests oder überstandene Corona-Infektionen enthalten.
Spanien - Urlaub

Spanien-Urlaub
Donnerstag 10.06.2021
Spanien-Urlaub mit digitalem Corona-Impfausweis

Der digitale Corona-Impfausweis wird in Deutschland schon am 10. Juni eingeführt. Apotheken und Impfzentren starten mit dem neuen digitalen Nachweis. Es gibt verschiedene Varianten den digitalen Impfpass zu nutzen. Der Einfachheitshalber nennen wir ihn: „DigiPass“. Eine Variante ist, den DigiPass über die Corona-Warn-App zu nutzen.

Bekommt jeder Bürger die Möglichkeit einen DigiPass zu bekommen? Woher bekommt der geimpfte Bürger den DigiPass? Es ist geplant, dass ab Montag, den 14. Juni in allen Apotheken in ganz Deutschland der DigiPass erhältlich ist.

Was sagt mein regionaler Apotheker des Vertrauens dazu?
Mein Telefonat, dass ich gestern abend mit einem ortsansässigen Apotheker geführt habe, war sehr aufschlussreich. Er sagte mir, dass er Anfang der Woche eine kurze Mitteilung von seinem Apothekerverband bekommen hat. Darin stand die Domäne der Imfpass-Internetseite, wo er sich und seine Apotheke anzumelden hat. Die Anmeldung hat er heute vollzogen und dort den groben Ablauf erfahren.

Wenn ein Kunde kommt und den digitalen Impfpass haben will, muss der Apotheker oder eine / einer / eines seiner Angestellten mit dem Kunden ein Beratungsgespräch führen. Dieses muss in einem geschützten Raum, wegen dem Datenschutz, erfolgen. Einen solchen Raum hat diese Apotheker nicht in dem Kundenbereich. Er hofft, dass er kurzfristig einen Handwerker erreicht, der ihm etwas Entsprechendes dort auf die Schnelle baut.

Angenommen er hat das „Beratungs-Kämmerlein“, dann setzt sich der Kunde und der Apotheken-Angestellte mit Maske, 1,5 Meter Abstand und mit seinem Laptop dort hin, wenn der Raum groß genug ist. Dann erklärt er dem Kunden was er Ihn jetzt alles fragen wird und wie es dann weiter abläuft. Nachdem er alle Daten des Kunden eingegeben hat, erzeugt er mit dem System einen QR-Code, den er für den Kunden ausdruckt. Dieser QR-Code kann nur einmal ausgedruckt werden. Wenn der Kunde dieses Papier mit dem QR-Code verliert, hat er Pech, es gibt keinen neuen. Weitere Informationen, wenn ich dieser recherchiert habe.

Hier die aktuellen, offiziellen Fragen & Antworten vom Bundesministerium für Gesundheit:

Was ist der digitale Impfnachweis?
Der digitale Impfnachweis ist eine zusätzliche Möglichkeit, um Impfungen zu dokumentieren. Geimpfte sollen damit Informationen wie Impfzeitpunkt und Impfstoff künftig auch personalisiert bequem auf ihren Smartphones digital speichern können.

Warum machen wir das?
Zu Beginn des Jahres wurde durch den Europäischen Rat beschlossen, einen interoperablen und standardisierten Impfnachweis für medizinische Zwecke auf den Weg zu bringen. Deutschland wird diese europäische Entscheidung nun schnell umsetzen, um allen Bürgern, die dies wünschen, einen digitalen Impfnachweis zur Verfügung stellen zu können. Mittlerweile hat die Europäische Kommission auch einen Verordnungsentwurf zur Regelung eines EU-weiten Anerkennungsrahmens für (digitale) Zertifikate für Impfungen, Tests und für Personen mit COVID-19-Heilstatus vorgelegt, um die Reisefreizügigkeit zu erleichtern. Das grüne Zertifikat der EU bildet den Rechtsrahmen für die Lösungen der Mitgliedsstaaten.

Wird es trotzdem noch den gelben analogen Impfausweis geben?
Ja. Der digitale Impfnachweis ist lediglich ein freiwilliges und ergänzendes Angebot. Wenn Geimpfte keinen digitalen Impfnachweis besitzen oder diesen verloren haben, ist der Impfnachweis über das bekannte „gelbe Heft“ weiterhin möglich und gültig.

Wie funktioniert der digitale Impfnachweis?
Der digitale Impfnachweis wird in der Arztpraxis oder in einem Impfzentrum generiert. Nach Eingabe oder Übernahme der Daten wird ein 2D-Barcode erstellt, den die Nutzer direkt abscannen können oder auf einem Papierausdruck mitbekommen und später einscannen können.

Der digitale Impfnachweis wird dann von den Nutzern über eine App, die kostenfrei zum Download bereitgestellt wird, auf dem Smartphone gesteuert. Damit wird nach der Impfung in einem Impfzentrum oder beim niedergelassenen Arzt ein sog. Impfbescheinigungstoken (2D-Barcode) abgescannt.
Die App speichert die Impfbescheinigung lokal auf dem Smartphone.

Wie soll der Nachweis einer Impfung geprüft werden können?
Das Impfzertifikat (QR-Code) wird z.B. über die CovPass App oder die Corona-Warn-App (CWA) digital oder alternativ als maschinenlesbarer Ausdruck genutzt. Das Impfzertifikat enthält nur Informationen zum Impfstatus, den Namen des Geimpften und das Geburtsdatum. Für Dienstleister, die den Impfstatus überprüfen möchten, wird es eine Prüf-App zur Prüfung des Impfzertifikats geben. Damit kann der Impfstatus ähnlich wie ein Barcode eines Flug- oder Bahntickets gescannt werden. Alternativ ist ein Nachweis mit dem analogen Impfpass möglich.

Wie soll ein Missbrauch verhindert werden?
Der QR-Code für den digitalen Impfnachweis darf nur von autorisierten Personen in Impfzentren, Arztpraxen und Krankenhäusern ausgestellt werden. Bei der Überprüfung von digitalen Impfnachweisen ist - wie in der analogen Welt auch – ggf. ergänzend ein Lichtbildausweis vorzulegen. Der digitale Impfnachweis ist kryptographisch vor Veränderungen geschützt.

Wer kann einen elektronischen Impfnachweis erhalten?
Alle Personen, die in einen Anspruch auf eine Impfung haben, können sich ergänzend zum analogen Impfnachweis auch einen digitalen Impfnachweis ausstellen lassen.

Was ist mit Personen, die bereits geimpft sind. Bekommen die auch einen digitalen Impfnachweis?
Es werden verschiedene Möglichkeiten geprüft, um auch nachträglich digitale Impfnachweise zu erstellen. Grundsätzlich soll die nachträgliche Ausstellung dort erfolgen, wo man geimpft worden ist. Wenn in den Impfzentren entsprechende Kontaktdaten vorliegen, sollen die QR-Codes möglichst automatisch per Post zugesandt werden. Außerdem könnten Ärztinnen und Ärzte sowie Apothekerinnen und Apotheker nachträglich Impfnachweise ausstellen.

Kann man auch im digitalen Impfnachweis speichern, dass man bereits infiziert war oder negativ getestet wurde?
Ja, auch negative Tests oder eine durchgemachte Infektion werden sich in der CovPass App und auch CWA als Testzertifikat bzw. Genesenenzertifikat hinterlegen lassen. Eine durchgemachte Infektion wird mittels eines PCR-Test-Ergebnisses dokumentiert.

Wie wird dabei sichergestellt, dass die Informationen aus dem gelben Impfheft echt und nicht gefälscht sind?
Bei der Prüfung der analogen Impfpässe ist besondere Vorsicht geboten ist. Das gilt sowohl dann, wenn der analoge Impfpass genutzt wird, um z. B. Geschäfte zu betreten. Und es gilt auch dann, wenn die Informationen von dem analogen in einen digitalen Impfpass übertragen werden. Die Fälschung von Impfpässen ist strafbewehrt. Das gilt für analoge wie für digitale Impfdokumente.

Wo werden Daten beim digitalen Impfnachweis gespeichert?
Alle digitalen Impfnachweise werden nur temporär im Impfprotokollierungssystem erstellt und anschließend gelöscht. Eine dauerhafte Speicherung ist nur dezentral auf den Smartphones der Nutzer vorgesehen.

Wann kann die elektronische Impfdokumentation genutzt werden?
Wir gehen aktuell davon aus, dass dieses Angebot in der zweiten Hälfte des zweiten Quartals 2021 bereitgestellt werden kann.

Ist ein zentrales Impfregister geplant?
Nein, jeder kann selbst entscheiden, ob und wann er diese Daten löscht.

Wie werden die digitalen Impfnachweise von Kindern gespeichert?
Digitale Impfnachweise von Kindern oder Partnern können zusammen auf einem Smartphone gespeichert werden.

Wer entwickelt den digitalen Impfnachweis?
Das Bundesministerium für Gesundheit hat IBM, Ubirch, govdigital und Bechtle mit der Entwicklung einer Impfpass-App beauftragt.

Warum wurde kein EU-weites Projekt für ein Zertifikat ausgeschrieben?
Eine gemeinsame EU-Ausschreibung hätte zu viel Zeit benötigt und wäre aufgrund der unterschiedlichen Impfinformationssysteme in den Mitgliedstaaten auch schwierig umzusetzen gewesen. Beim EU-Ansatz geht es um die Regelung eines Anerkennungsrahmens. Etwaige grenzüberschreitende Nutzungspiloten könnten seitens der EU-Kommission begleitet werden. Bei der Umsetzung des Digitalen Impfnachweises in Deutschland werden die EU-Vorgaben von vornherein berücksichtigt.
Spanien - Urlaub

Spanien-Urlaub
Mittwoch 09.06.2021
Spaniens Klimaschutzgesetz und königliche Corona-Gesetzesdekret

Das spanische Königliche Gesetzesdekret 956/2020 v. 03.11.2020, die Verlängerung des Alarmzustands („estado de alarma“) bis zum 9. Mai 2021, das war schon ganz schön konsequent und hat dauerhaft die Handlungsmöglichkeiten fast aller Menschen in Spanien, sehr eingeschränkt. So wie es scheint, hat sich das aus Sicht der herrschenden Politik offensichtlich bewährt.

Deswegen passt es, dass nun das neue Klimaschutzgesetz der Europäischen Union nachhaltig und nicht nur für ein paar Monate, das Leben aller Spanier verändern soll. Das spanische Parlament hat ein Energiewende-Gesetz verabschiedet, mit dem das Land bis zum Jahr 2050 klimaneutral werden soll. »Spanien hat seit heute ein Klimagesetz, auf dessen Grundlage es entschlossen eine grüne, nachhaltige, „gerechte“ Zukunft in Wohlstand für alle aufbauen kann«, kommentierte Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez das Parlamentsvotum.

Das Gesetz für den spanischen Klimaschutz nimmt die Bürger sozusagen in „Schutzhaft“, auf wenn‘s weh tut - lernen durch Schmerzen! Das neue Klimaschutzgesetz in Spanien verbietet in naher Zukunft Autos mit Verbrennungsmotor und will erreichen, dass Spanien in wenigen Jahrzehnten klimaneutral wird. Schon ab 2040 ist deshalb der Verkauf von Diesel- und Benzinautos untersagt. Zehn Jahre später dürfen sie gar nicht mehr auf die Straße. Spätestens ab 2023 müssen alle spanischen Städte mit mehr als 50.000 Einwohnern Zonen einrichten, in denen der Verkehr besonders klimaschädlicher Fahrzeuge eingeschränkt ist.

Die vielen offenen Fragen zu dem neuen E-Wahnsinn, die werden immer schön verschwiegen. Da sind sich alle einig, die Politiker und die „Umweltschützer“. Da ich mich nicht mit der übermächtigen, weltweiten Autoindustrie anlegen will, fügen ich nur einen Hinweis an: Seit der berüchtigten «Schweden-Studie» aus dem Jahr 2017 steht die Ökobilanz von Elektroautos immer wieder in der Kritik, weil die Produktion der Batterien einen hohen CO?-Ausstoss verursacht. ... Vor allem die Herstellung der Batterie verbraucht viel Energie und kann mit einem größeren Ausstoß von CO2 verbunden sein.

Während ich das schreibe, denke ich an das wirkliche Leben in Spanien. Kleines Beispiel: Pfandflaschen sind in Spanien nicht bekannt und können auch nicht eingeführt werden. Fast alle Nahrungsmittel werden überall in Plastik eingeschweißt, verpackt usw.. Vor den Wohnblöcken stehen oft entweder ein Plastikcontainer und ein oder zwei Müllcontainer, die jeden Morgen geleert werden. Bei manchen Wohnblöcken ist da kein Plastikcontainer, dafür gibt es einen Flaschencontainer. Das bedeutet, da wo kein Plastikcontainer ist, kommt die großen Plastik-Wasserflachen entweder in den Müllcontainer oder in den Glascontainer und andersrum.

Es gibt so viel vom täglichen Leben aufzuzählen, was in unserem deutschen Leben selbstverständlich und klar geregelt ist und noch lange nicht in Spanien ankommen wird.

Die Machtgeilen dieser Welt, wie immer sie sich auch nennen, interessiert das wahre Leben der normalen, echten Menschen nicht wirklich. Das ist sehr schade, denn genau diese normalen, echten Menschen hätten es wirklich verdient!!!
Spanien - Weltweit

Spanien-Urlaub
Dienstag 08.06.2021
Spanien-Urlaub auf Mallorca ist lebensfroh mit Corona-Party ohne Ende

Es geht wieder los, Corona geht und es kommt die Herden-Idiotität und lässt zehntausend an der Playa de Palma das Wochenende durchfeiern. Die örtliche Polizei löste in der Nacht von Donnerstag auf Freitag ein Trinkgelage an der Playa de Palma, auf Spanisch "Botellón", auf. Hunderte Menschen sollen vor Ort gewesen sein. Es war die erste Nacht ohne nächtliche Ausgangssperre auf Mallorca. Der spanische Oberste Gerichtshof hatte diese am Donnerstag aufgehoben.

Nach Angaben der Polizei versammelten sich die ersten Menschen gegen 23 Uhr. Beim Eintreffen der Beamten wurde die Veranstaltung ohne Zwischenfälle aufgelöst.

Anwohner beschwerten sich bereits seit mehreren Nächten über Menschenansammlungen am Strand von Palma. Derzeit dürfen sich im Freien maximal 15 Personen aus verschiedenen Haushalten treffen.

Die Nacht zum Sonntag war die dritte Nacht in Folge, in der sich hauptsächlich junge Menschen nach der Sperrstunde der Bars und Restaurants an der Playa de Palma zum Feiern trafen. Mehr als 50 Polizisten waren in der Nacht von vergangenem Samstag auf Sonntag im Bereich der Schinkenstraße und der Promenade im Einsatz, um die Gruppen junger Menschen zu kontrollieren und aufzulösen.

An der Promenade versammelten sich zirka 10.000 Menschen. Aufgrund der vielen trinkenden, tanzenden und feiernden Leute war die Polizei bei der Räumung des Bereichs nahezu machtlos. "Wir hätten wenigstens 1000 Beamte gebraucht, um das Gebiet räumen zu können", sagte ein Sprecher.

Erst gegen 1 Uhr 30 am Sonntagmorgen nahm der Zustrom der Feiernden langsam ab und die Situation entspannte sich etwas. Neben der Playa de Palma war die Polizei auch in der Gegend um den Sa Feixina Park im Zentrum von Palma im Einsatz, um mehrere Versammlungen von insgesamt etwa 200 Menschen aufzulösen.

Wer vorher noch kein Corona hatte, kann es hier bekommen haben. Das ist eine ideale Voraussetzung für die kommenden Urlauber aus aller Welt, für die Spanien die Grenzen ab Montag geöffnet hat.
Alle gegen das Coronavirus geimpfte Menschen sind ab sofort in Spanien willkommen und zwar unabhängig von ihrem Herkunftsland, hatte die Regierung in Madrid Anfang Juni erklärt. Die Tourismusbranche des Landes setzt nach monatelangem Lockdown auf ein schnell anwachsendes Sommergeschäft. Die Regierung hofft in diesem Jahr auf 50 Millionen ausländische Besucher.
Spanien - Mallorca

Spanien-Urlaub
Montag 07.06.2021
NEU: Spanien-Urlaub nun doch ohne PCR-Corona-Test

Laut Auswärtigem Amt, Stand - 07.06.2021, ist für die Einreise kein negativer PCR-Test mehr nötig. Ab heute werden auch die in der Europäischen Union anerkannten Antigen-Schnelltests mit einem negativen Ergebnis akzeptiert. Vollständig Geimpfte und Genesene benötigen keinen Test mehr.

Spanien-Einreise ohne PCR-Testpflicht – Deutsche mit Corona-Test

Das spanische Gesundheitsministerium hat am Freitag mitgeteilt, dass „alle Reisenden“ ab Montag, den 07.06.2021 ohne den bisher obligatorischen PCR-Test nach Spanien einreisen dürfen. Antigentest oder ein Nachweis einer vollständigen Impfung oder einer Genesung von einer Corona-Erkrankung sind ausreichend. Was sich für jeden deutschen Spanien-Urlauber so großartige anhört, ist leider nicht so, wie es scheint. Deutschland ist Risikogebiet und deshalb brauchen deutsche Spanien-Urlauber auch weiterhin einen PCR-Test bei der Einreise nach Spanien

Die Infektionszahlen in Spanien sind in den vergangenen Wochen stark gesunken. Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt in Spanien derzeit landesweit etwa 52, auf den Balearen liegt sie sogar bei nur 18. Diese neue Regelung ohne PCR-Test erleichtert es vielen Spanien-Urlaubern (nicht den Deutschen) in das beliebte Urlaubsland zu reisen, da jetzt bei Hin- und Rückflug ein negativer Antigentest ausreicht. Dieser ist schneller und deutlich günstiger.

Die spanische Gesundheitsministerin Carolina Darias betont in einer Pressemitteilung: "Spanien ist ein sicheres Reiseziel und wir haben alle Voraussetzungen, um unsere führende Stellung im internationalen Tourismus bald wiederzuerlangen"! Die Ministerin begründete die Lockerungsmaßnahmen mit der "erfolgreichen" landesweiten Impfkampagne. "Jeden Tag werden große Schritte in Richtung der Normalität gemacht", betonte sie. Der Regierungschef Pedro Sánchez bläst in das gleiche Horn, indem er sagt: Von den 47 Millionen Spaniern sind bisher 10 Millionen vollständig geimpft und es geht zügig weiter.

Das Gesundheitsministerium in Madrid hat die Liste der Risikogebiete, die nun bis zum 20. Juni gültig ist, aktualisiert. In dieser Liste sind auch Deutschland, Österreich und die Schweiz aufgeführt. Wer aus einem Risikogebiet nach Spanien einreist, muss entweder einen negativen PCR-Test vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Kinder unter sechs Jahren brauchen keinen Test. Von der Test-Pflicht ausgenommen sind auch von Corona Genesene und vollständig Geimpfte ab 14 Tagen nach der letzten Impfung. Die Registrierung im Online-Portal Spain Travel Health ist aber weiterhin notwendig und sehr wichtig!

Die ganze Situation ist und bleibt unübersichtlich. Täglich bekomme ich Anrufe und E-Mails von verzweifelten Spanien-Urlaubern, die es überall versucht haben, die gültigen Regeln zu erfahren. Als ich am 7. Mai geschäftlich für fünf Tage nach Andalusien geflogen bin, habe ich mich diesbezüglich beim Flughafen Bremen informiert. Dort habe ich klare Antworten erhalten. Ein Spanien-Urlauber, dem ich das auch empfohlen habe, der hat sich nach 10 Minuten wieder bei mir gemeldet. Er sagte mir, dass der Flughafen Stuttgart keine Auskünfte geben kann, er soll auf die Internetseite des Auswärtigen Amt gehen. Ich habe ihm empfohlen beim Flughafen München anzurufen. Es scheint funktioniert zu haben, er hat sich nicht wieder gemeldet.

Oh was werden wir alle froh sein, wenn das alles endlich erfolgreich durchgestanden ist. Es bleibt die Hoffnung, dass die vielen Kaos-Urlauber, in diesem Sommer nicht wieder alles zerstören und die nächste Welle kommt.
Spanien - Urlaub

Spanien-Urlaub
Sonntag 06.06.2021
EILMELDUNG: Bei Spanien-Einreise PCR-Testpflicht weg Corona bleibt

ACHTUNG: Diese brandaktuelle Nachricht liest sich sehr gut, hat aber einen Haken!

Das spanische Gesundheitsministerium hat am Freitag mitgeteilt, dass alle Reisenden ab Montag, den 07.06.2021 ohne den bisher obligatorischen PCR-Test nach Spanien einreisen dürfen. Antigentest oder ein Nachweis einer vollständigen Impfung oder einer Genesung von einer Corona-Erkrankung sind ausreichend. Was sich für jeden deutschen Spanien-Urlauber so großartige anhört, ist leider nicht so, wie es scheint. Risikogebiet Deutschland: Deutsche brauchen weiterhin PCR-Test bei der Einreise nach Spanien Weitere Infos morgen.


Spaniens Corona schrumpf die Wirtschaft wächst

Durch die Corona-Pandemie ist die spanische Wirtschaft stark angeschlagen. Am stärksten wurde der Tourismus durch die Coronakrise beeinträchtigt. Die Einnahmen aus dem Tourismus waren 2020 über 100 Milliarden geringer als 2019. Das entspräche einem Einbruch des Geschäfts mit in- und ausländischen Kunden um etwa zwei Drittel. Nun scheint es, als gebe es Licht am Ende des Tunnels für die Reisebranche.

Die Buchungszahlen schnellten bei vielen spanischen Hotels in die Höhe. Ketten wie Barceló, Meliá und NH beschleunigen die Wiedereröffnung ihrer Häuser. Binnen weniger Wochen wollen allein diese drei Groß-Unternehmen mehr als hundert Hotels für Urlaubsgäste zugänglich machen. Die Widereröffnungen werden in ganz Spanien mit Hochdruck forciert. Jetzt geht’s los!!!

Parallel dazu werden die neuen Milliarden der Europäischen Union dazu genutzt, dass die lange überfälligen Energiewende angeschoben wird. Dafür gab es im Januar 2021 in Spanien eine Versteigerung von Fotovoltaik- und Windenergiekapazitäten. Diese zusätzlichen Kapazitäten sollen künftig stärker zur Eigenversorgung von Verbrauchern und zur Erzeugung von "grünem" Wasserstoff genutzt werden. Das wäre ein sehr großer Schritt in die richtige Richtung mit einer enorm großen, positiven Richtungsweisung. Bereits 2020 wurden innerhalb Spaniens, grundlegende Maßnahmen angeschoben.

Die Schwachstellen und Sorgenkinder der spanischen Volkswirtschaft sind allerdings auch bekannt. Die Kfz- und Kfz-Teileindustrie in Spanien bewegt sich weiterhin in einem unsicheren Umfeld. Im 1. Quartal 2021 blieben die Pkw-Verkäufe hinter dem Vergleichszeitraum 2019 um 39,3 Prozent zurück. Hinzu kommt, dass sich auf der Produktionsseite der anhaltende Mangel an Halbleitern bemerkbar macht. Diese werden dringend für die Produktion des Volkswagen Navarra und die Renault-Fahrzeuge benötigt.

Die Baubranche schwächelt im Moment noch, soll aber dank dem EU-Zuschuss bald Fahrt aufnehmen. Infrastrukturprojekte und der Bedarf an mehr Wohnungen sowie Logistikgebäuden versprechen positive Zahlen. Die Tageszeitung El País berichtete, dass die Renovierung von Gebäuden künftig massiv staatlich gefördert werden soll. Mit der Unterstützung der EU-Hilfspakete sollen 5,8 Milliarden Euro bereitgestellt werden. Je nach Projekt können die Eigentümer Erstattungen von 35 bis 100 Prozent der Kosten erhalten.

Statt der üblichen 30.000 Sanierungen pro Jahr soll die neue Initiative für mehr als fünfmal so viel Aktivität sorgen. Die Zielmarke lautet, innerhalb von drei Jahren 500.000 Gebäude zu erneuern. Es gibt viel zu tun – hoffen wir, dass möglichst viel Geld dort ankommt, wo es wirklich gebraucht wird. Cañada Real, bei Madrid, könnte davon dringend eine Million gebrauchen.
Spanien

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