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Spanien-Urlaub
Samstag 15.05.2021
Nach Spanien-Urlaub bedingt ohne Coronavirus Quarantänepflichten

Die neue Coronavirus-Einreiseverordnung ist am Mittwoch vom Kabinett beschlossen worden und tritt ab Donnerstag, den 13.05.2021 in Kraft. Sie stellt genesene und geimpfte Personen mit Getesteten gleich und beschränkt Quarantänepflichten auf Rückkehrer aus Hochinzidenz- und Virusvariantengebieten.

Wer bei der Rückkehr aus ausländischen Risikogebieten einen Nachweis erbringen kann, dass er seit höchstens sechs Monaten von einer Corona-Erkrankung genesen oder vollständig geimpft ist, braucht nach der neuen Einreiseverordnung kein negatives Testergebnis vorzuweisen. Eine Ausnahme gilt bei der Einreise aus Virusvariantengebieten. Hier wird weiterhin nur der Testnachweis anerkannt.
Für die Einreise aus einem einfachen Risikogebiet gilt: Getestete, geimpfte und genese Personen müssen nicht in Quarantäne, wenn sie einen entsprechenden Nachweis vorlegen können. Wer aus einem Hochinzidenzgebiet kommt, kann durch einen Test nach fünf Tagen nach Einreise bei negativem Ergebnis vorzeitig aus der Quarantäne entlassen werden. Bei Reisenden, die sich die letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben, gibt es die Möglichkeit zur Verkürzung der Quarantänedauer nicht. Die Liste der Risiko-, Hochinzidenz- und Virusvariantengebiete wird vom Robert-Koch-Institut ausgewiesen und wöchentlich freitags aktualisiert.

Es gibt auch Kritik an der Testpflicht für Rückkehrer aus Nicht-Risikogebieten. Der Deutsche Reiseverband DRV begrüßt die Neuregelung grundsätzlich. Er kritisiert allerdings, dass auch Reiserückkehrer aus nicht als Risikogebiet ausgewiesenen ausländischen Destinationen weiterhin einen negativen Test vorweisen müssen. Diese Testpflicht gilt für alle noch nicht vollständig geimpften Flugreisenden.

„Die generelle Testpflicht im Zielgebiet bis 48 Stunden vor Rückreise aus einem Nicht-Risikogebiet mit einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 ist nicht mehr nachvollziehbar, zumal sie ausschließlich für Flugreisende, nicht jedoch für Reisende, die mit dem Auto oder der Bahn unterwegs sind, gilt. Hier muss schnellstens wieder zu einem risikobasierten Ansatz und einer Orientierung am tatsächlichen Infektionsgeschehen zurückgekehrt werden“, fordert DRV-Präsident Norbert Fiebig. Dem Branchenverband ist die generelle Testpflicht ein Dorn im Auge. Die generelle Testpflicht im Zielgebiet bis 48 Stunden vor Rückreise aus einem Nicht-Risikogebiet mit einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 sei "nicht mehr nachvollziehbar, zumal sie ausschließlich für Flugreisende nicht jedoch für Reisende, die mit dem Auto oder der Bahn unterwegs sind, gilt", sagt Fiebig.
Spanien - Urlaub

Spanien-Urlaub
Freitag 14.05.2021
Spaniens Hotels Ausverkauf Mallorca wegen Corona im Angebot

Die durch die Covid-19 Pandemie ausgelöste Krise im Tourismus auf Mallorca hat zu einem Verkaufsboom von Hotels, Agroturismos (Landhotels), Ferienapartments und Herbergen geführt. Laut Angaben von Immobilienplattformen beläuft sich die Gesamtsumme dieser Immobilien auf eine Milliarde Euro.

Die fast gänzlich ausgebliebene Hochsaison aufgrund der Reiserestriktionen vor Ort und den Quellmärkten hat zu starken finanziellen Einbrüchen geführt. Kurzarbeit der Mitarbeiter und Hotelschließungen waren die Folge. Fehlende Liquidität und noch abzuzahlende Kredite haben vielen Hotels das Genick gebrochen. Eine wahre "Flut" an Verkäufen auf verschiedenen Immobilienportalen sind das Ergebnis.

Dabei handelt es sich um sehr unterschiedliche Etablissements, von großen Hotelketten im Wert von mehreren Millionen Euro bis hin zu kleinen Ferienappartments. Ein Hotel im Wert von 48 Millionen Euro in Peguera und zwei in Muro mit einem Verkaufspreis von 20 und 60 Millionen Euro stechen auf den Portalen ins Auge.

Besonders betroffen sind die Touristenorte Playa de Palma, Playa de Muro, Cala Millor, Peguera aber auch Sóller, Magaluf und Santa Ponça.

Größere Tourismusunternehmen versuchen die Folgen der Krise abzufedern, indem sie fast die Hälfte ihrer Aktienanteile von Anlagen in Mexiko oder der Dominikanischen Republik veräußern. Mit dem damit gewonnenen Kapital hoffen sie, die kommende Saison 2021 auf den Balearen bestehen zu können.


Hier eine der ungewöhnlichsten Corona-Vollstreckungs-Maßnahmen
Tracking-Armbänder in Abu Dhabi
Reisende werden am Flughafen in Abu Dhabi nicht nur auf Corona getestet – danach müssen sie sich auch noch in eine zehntägige Quarantäne (Haus oder Hotel) begeben.

Und: Sie bekommen ein GPS-Armband umgelegt. Mit diesem wird kontrolliert, ob die Quarantäne auch wirklich eingehalten wird. Bei uns kennt man so was nur von Fußfesseln für Straftäter.
Spanien - Mallorca

Spanien-Urlaub
Donnerstag 13.05.2021
Spaniens Ministerpräsident will "digitalen grünen Corona-Pass"

Spanien und das Europaparlament haben sich am Mittwochabend für die Einführung eines EU-weiten Corona-Impfzertifikats, den sogenannten „grünen EU-Pass“, ausgesprochen. Geimpfte, genesene und negativ getestete Menschen sollen damit von Maßnahmen beim Reisen innerhalb der EU teilweise befreit werden.

Das Zertifikat soll bis zum Juni 2021 eingeführt werden und in allen EU-Ländern gelten. Die Bescheinigung soll Impfungen gegen das Coronavirus, aktuelle negative Testergebnisse und überstandene Covid-Erkrankungen nachweisen, entweder elektronisch oder in Papierform.

Spaniens Regierung drängt auf eine rasche Verständigung für einen gemeinsamen digitalen Impfpass. Dabei hat sie mit der höchsten Priorität die Tourismusindustrie im Blick. Auch in Spanien warnen Ethiker vor den vielen ungeklärten Fragen.

Der aktuelle Entwurf wurde von den Abgeordneten der EU-Kommission sehr kontrovers diskutiert. So fordert das Parlament etwa, dass für nachweislich Geimpfte oder negativ Getestete bei Grenzübertritten innerhalb der EU keine Quarantäne- oder Testpflichten mehr gelten dürfen. Die EU-Staaten wollen sich das nicht vorschreiben lassen. Außerdem sieht der Beschluss des Parlaments vor, Impfstoffe ohne EU-Zulassung grundsätzlich auszuschließen. Auch diesbezüglich gehen die Auffassungen auseinander.

Spaniens Ministerpräsident Pedro Sanchez macht sich seit einigen Monaten für "sichere Reisekorridore" stark. Dazu gehören auch die Forderungen für ein dichtes Netz von Tests, auch Antikörpertests zum Nachweis einer überstandenen Infektion. Hierbei spricht man von einem "serologischen Pass".

Streit dürfte es auch um die Forderung des EU-Parlaments nach kostenfreien Corona-Tests geben. Damit soll eine Diskriminierung nicht geimpfter Bürger sowie Diskriminierung aus wirtschaftlichen Gründen verhindert werden. EU-Justizkommissar Didier Reynders hat dagegen zuvor gefordert, Tests sollten zwar erschwinglich sein, Fragen zur Finanzierung oder Rückerstattung der Kosten von Tests fielen aber in die Kompetenz der Mitgliedstaaten.

Der technischen Umsetzung des Impfzertifikats dürfte damit nichts mehr im Weg stehen. Dass dieses EU-weit einheitliche Regelungen mit sich bringt, bleibt aber weiter unwahrscheinlich.
Spanien - Urlaub

Spanien-Urlaub
Mittwoch 12.05.2021
Nach Spaniens Alarmzustand welche Coronavirus-Beschränkungen in welcher Region

Derzeit gibt es keine Grenzen für den interregionalen Verkehr, aber die Gerichte müssen noch darüber entscheiden, ob andere Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie genehmigt werden.

Nachdem der Alarmzustand in Spanien am Sonntag zu Ende gegangen ist, haben Spaniens Regionen – die für die Kontrolle der Pandemie in ihren Territorien zuständig sind, nicht mehr die alleinige Befugnis, koronavirus-Beschränkungen für Grundrechte einzuführen, insbesondere die nächtliche Ausgangssperre, die Begrenzung der gesellschaftlichen Zusammenkünfte und die perimetralen Sperrungen von Regionen, Provinzen und Gemeinden. Nun müssen diese Maßnahmen erneut von den Gerichten genehmigt werden.

Vor dem Ende des Alarmzustands am 9. Mai suchten einige Regionalregierungen die Unterstützung der Gerichte, während andere alternative Maßnahmen vorbereiteten. Die baskische Regierung beantragte die Genehmigung zur Versiegelung ihrer regionalen Grenzen, doch der Antrag wurde am vergangenen Freitag abgelehnt. Dies bedeutet, dass es derzeit keine Beschränkungen für den interregionalen Verkehr in Spanien gibt.

Sieben Regionen – Andalusien, Aragonien, Kastilien-La Mancha, Galicien, La Rioja, Madrid und Murcia, haben jedoch Gerichte aufgefordert, perimetrale Sperrungen in Gemeinden und Gesundheitsgebieten zu genehmigen, in denen es hohe Übertragungsraten des Coronavirus gibt.

Weitere vier Regionen, die Kanarischen Inseln, Navarra, Valencia und die Balearen, beantragten die Genehmigung zur Aufrechterhaltung der nächtlichen Ausgangssperre. Galicien und La Rioja baten ebenfalls darum, diese Maßnahme in Gebieten umzusetzen, die einem extremen Risiko durch das Virus ausgesetzt sind.

Bisher haben nur die Balearen, Madrid und Valencia grünes Licht von den Gerichten erhalten. Auf den Kanarischen Inseln billigte der Oberste Gerichtshof einige Maßnahmen der Regionalregierung, nicht aber die nächtliche Ausgangssperre, während das Gericht im Baskenland alle von der baskischen Regierung vorgeschlagenen Beschränkungen aufhob.

Trotz der Sorge, dass das Ende des Alarmzustands zu einem rechtlichen Chaos führen wird, glaubt die Zentralregierung, eine Koalition aus Sozialistischer Partei (PSOE) und Juniorpartner Unidas Podemos, dass die Regionen über genügend Autorität verfügen, um nach den geltenden Gesetzen tätig zu werden. Sie hat auch gesagt, dass die regionalen Behörden die Regierung auffordern können, einen Alarmzustand in ihrem Hoheitsgebiet durchzuführen, wenn dies für notwendig erachtet wird.
Als zusätzliche Maßnahme genehmigte die Regierung letzte Woche ein königliches Dekret, das dem Obersten Gerichtshof das letzte Wort über die Beschränkungen des Coronavirus gibt. Nach dem neuen Dekret kann eine Region, wenn sich eine vordere Instanz weigert, eine Coronavirus-Beschränkung zu genehmigen, die die Grundrechte berührt, die Entscheidung beim Obersten Gerichtshof anfechten, was bisher nicht möglich war.

Ziel ist es, den obersten Richtern des Landes die Möglichkeit zu geben, einheitliche Kriterien festzulegen, wann Regionalregierungen und die Zentralverwaltung selbst Rechte einschränken können und können und unter welchen Bedingungen. Auf diese Weise hofft die Regierung, die Verwirrung zu verhindern, die sich im vergangenen Jahr zwischen Juni und Oktober ereignete, als Richter von niedrigeren Gerichten widersprüchliche Entscheidungen über Coronavirus-Beschränkungen trafen, die die Grundrechte beeinträchtigten. Die Regionalregierung der Kanarischen Inseln hat bereits angekündigt, dass sie plant, diesen Weg zu gehen, nachdem der High Court die Ausgangssperre aufgehoben hat.

Experten warnten jedoch, dass diese rechtlichen Prozesse wichtige Entscheidungen verzögern und die Bemühungen behindern könnten, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. "Unter keinen Umständen dürfen wir eine Beschränkung von einem Tag auf den anderen in Regionen aufheben, in denen die kumulative Zahl von 14 Tagen pro 100.000 Einwohner über 250 liegt und eine starke Übertragung durch die Gemeinschaft besteht", sagte Daniel Lépez-Acua, ehemaliger Direktor für Notfälle bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO). "Sobald dieser Rechtsrahmen verschwindet, besteht die Gefahr, dass wir vom Ende des Alarmzustands ansteigen, weil es mehr Bewegung und Interaktion geben wird", fügte er hinzu und kritisierte die "Justizisierung von Gesundheitsentscheidungen".
Während die Ansteckungsmassen mit Coronaviren rückläufig sind, befindet sich das Land nach wie vor in einer Hochrisikosituation: Die kumulative 14-Tage-Zahl der Fälle je 100.000 Einwohner liegt bei 202. Darüber hinaus schwankt die Inzidenzrate in den einzelnen Regionen stark, von 41 Fällen in Valencia bis 463 im Baskenland.

Nachfolgen ist zusammengefasst, welche Maßnahmen in jeder Region und jedem Gebiet Spaniens genehmigt wurden. Neben jedem Gebiet befindet sich die am Freitag gemeldete kumulative 14-Tage-Zahl von Fällen pro 100.000 Einwohner.

Andalusien (191,73)
Die Coronavirus-Beschränkungen in Andalusien werden je nach dem Verlauf der Impfoffensive und der Inzidenz der Pandemie in drei Phasen gelockert. Die erste Phase, die Stabilisierung, wird zwischen dem 9. und 31. Mai stattfinden und das Ende der nächtlichen Ausgangssperre und der perimetralen Sperrung der Region beinhalten. In dieser Phase können Lebensmittel und Getränkebetriebe bis Mitternacht mit maximal acht Personen pro Tisch in Innenräumen und 10 Personen in Außenbereichen geöffnet werden, so das Coronavirus-Warnsystem. Die Kapazität für zivile und religiöse Zeremonien ist auf 300 bzw. 500 Personen für Innen- und Außenanlagen festgelegt. Nachtbars und Veranstaltungsorte können bis 2 Uhr morgens geöffnet sein, und das ist genauso wie das Gastgewerbe. Tanzflächen werden jedoch nur in Gemeinden mit der geringsten Risikostufe erlaubt sein und müssen im Freien sein. Gesichtsmasken müssen ebenfalls getragen werden. Bei Outdoor-Veranstaltungen müssen Zuschauer verschiedener Gruppen entweder durch einen leeren Sitzplatz oder einen sicheren Abstand von 1,5 Metern getrennt werden. Was Strände und Parks betrifft, gibt es keine Grenzen, wann die Menschen gehen können. Die zweite Phase, die Progression, findet vom 1. bis 30. Juni statt, und die dritte, die Normalisierung, beginnt am 1. Juli.
Die Regionalregierung will auch eine perimetrale Sperrung in Gemeinden einführen, in denen die kumulative Zahl von 14 Tagen pro 100.000 Einwohner über 1.000 liegt, und von Fall zu Fall in Gebieten mit geringerer Bevölkerungszahl. Diese Maßnahmen müssen noch von den Gerichten genehmigt werden.

Aragon (293,85)
Die perimetrale Sperrung der Region und die nächtliche Ausgangssperre wurden aufgehoben. In Gebieten mit hohen Übertragungsraten sind gesellige Zusammenkünfte auf sechs Personen im öffentlichen Raum und auf vier Personen im privaten Raum begrenzt.

Asturien (111,7)
Ab Sonntag wird die Regionalregierung die Hotellerie um 1 Uhr schließen und sechs Personen an einen Tisch stellen. Die asturische Regierung wird auch den High Court um die Genehmigung bitten, perimetrale Sperrungen in Situationen extremer Risiken anzuwenden. Die Kapazität in Konferenzen und Kongressen wird auf 300 Personen mit zugewiesenen Sitzplätzen erhöht. Großveranstaltungen und nächtliche Aktivitäten sind nicht erlaubt. In Geschäften, die größer als 300 Quadratmeter sind, wird die Kapazität auf 70% begrenzt.

Balearen (60,43)
Die Regionalregierung der Balearen hat unterstützungserhalten, um eine Ausgangssperre von 23 Uhr bis 6 Uhr morgens und eine Sechs-Personen-Beschränkung für soziale Zusammenkünfte zwischen maximal zwei Haushalten sowohl im Freien als auch im Innenbereich beizubehalten. Das Gericht ermächtigte die Region auch, die Sicherheitskontrollen für die Ankunft auf den Inseln aufrechtzuerhalten und die Kapazität an den Kultstätten auf 50 % zu beschränken. Auf Mallorca und Ibiza ist das Innenessen in Bars und Restaurants ausgesetzt, und maximal vier Personen sind an einem Tisch im Freien erlaubt. Während in Menorca und Formentera können vier Personen an einem Tisch drinnen und sechs im Freien Platz nehmen. Bars und Restaurants müssen um 22.30 Uhr schließen.

Baskenland (447.56)
Das baskische Oberste Gericht entschied am Freitag gegen die Maßnahmen, die die Regionalregierung nach dem Ende des Alarmzustandes belassen wollte, mit der Begründung, dass solche Einschränkungen der Grundrechte nur im Alarmzustand umgesetzt werden könnten. Zu diesen Einschränkungen gehörten: perimetrale Sperrungen, eine nächtliche Ausgangssperre und eine Begrenzung von vier Personen bei gesellschaftlichen Treffen. Der baskische Ministerpräsident Iigo Urkullu kündigte am Donnerstag an, dass die Region nicht beim Obersten Gerichtshof Berufung einlegen werde, wenn ihre Maßnahmen aufgehoben würden. Ein nicht bindender Bericht der baskischen Staatsanwaltschaft lehnte beide Vorschläge mit der Begründung ab, sie verletze Grundrechte. Bars und Restaurants schließen jedoch um 22 Uhr, maximal vier Personen sind in den Straßencafés erlaubt. Kulturelle Aktivitäten und Geschäfte müssen um 22 Uhr schließen.

Kanarische Inseln (90.76)
Nach Angaben der Regionalregierung der Kanarischen Inseln bleibt die nächtliche Ausgangssperre bestehen, obwohl das Oberste Gericht nach dem Alarmzustand seine Verlängerung nicht genehmigt hat. Die Regionalregierung hat gegen diese Entscheidung Berufung beim Obersten Gerichtshof eingelegt. Derzeit gibt es eine Ausgangssperre von 23.00 bis 6.00 Uhr auf den Inseln Gran Canaria, Teneriffa und Lanzarote und 12-6 Uhr Ausgangssperre im Rest des Archipels. Der Oberste Gerichtshof billigte eine Sechs-Personen-Beschränkung für gesellige Zusammenkünfte auf Gran Canaria, Teneriffa und Lanzarote und eine 10-Personen-Grenze auf den anderen Inseln. Die Sicherheitskontrollen in den Häfen und Flughäfen der Region wurden ebenfalls genehmigt, ebenso wie die anderen Beschränkungen, die vor dem Ende des Alarmzustands am Sonntag galten. In Bezug auf die Hotellerie, auf Gran Canaria, Teneriffa, El Hierro und Lanzarote, dürfen maximal sechs Personen an einem Tisch in einem Außenbereich sitzen, und vier Personen in Innenräumen. Die Gastronomischen Betriebe auf diesen Inseln müssen um 23 Uhr schließen. Im Übrigen der Region beträgt die Grenze für einen Tisch 10 bzw. sechs, wobei die Schließzeit auf Mitternacht festgelegt ist.

Kantabrien (231.26)
Das regionale Gesundheitsamt hat eine Anordnung veröffentlicht, die es für Betriebe vorschreibt, nach Dem Ende des Alarmzustandes um 22.30 Uhr zu schließen. Diese Regel gilt für alle Unternehmen mit Ausnahme von Gesundheitsdiensten und -zentren, Apotheken, Notarztpflege, Sozialwohnungen und Tankstellen. Die betroffenen Unternehmen können nach 22 Uhr keine Neuen Kunden mehr zulassen, so die am Sonntag in Kraft getretene Resolution, die kein Enddatum hat. Es gibt keine Ausgangssperre, keine Mobilitätsbeschränkungen und keine Begrenzung der gesellschaftlichen Treffen.

Kastilien-La Mancha (202,52)
Es gibt keine Ausgangssperre oder Beschränkungen für gesellschaftliche Zusammenkünfte in Kastilien-La Mancha. Die Lebensmittel- und Getränkebetriebe müssen um 1 Uhr schließen, und es gibt eine Grenze von 10 Personen an einem Tisch. Die Regionalregierung erklärte, dass in Gebieten mit hohen Übertragungsraten weitere Beschränkungen eingeführt werden könnten.

Kastilien-Léon (169,98)
Die Behörden in Kastilien-Léon haben nicht darum gebeten, die regionalen Grenzen zu versiegeln oder eine Ausgangssperre einzuführen. Essens- und Getränkebetriebe können nun um Mitternacht schließen, statt um 22 Uhr. Der stellvertretende Ministerpräsident der Region, Francisco Igea, sagte, dies ziele darauf ab, eine Welle von Ansteckungen bei privaten Versammlungen in Innenräumen zu verhindern. Die Region wird die vom Gesundheitsministerium empfohlenen Beschränkungen auf der Grundlage des Coronavirus-Warnsystems beibehalten, wie die Schließung des Innenraums von Bars und Restaurants in Gebieten, in denen die kumulative Anzahl von 14 Tagen pro 100.000 Einwohner über 150 liegt. Grundsätzlich bedarf es keiner Genehmigung der Gerichte.

Katalonien (251.14)
Die katalanische Regionalregierung hat die nächtliche Ausgangssperre beendet. Die Region bat jedoch das katalanische Oberste Gericht um Die Genehmigung, die sozialen Zusammenkünfte auf sechs Personen und die Kapazität in Kultstätten zu beschränken. Das Gericht gab am Freitag gegen Mittag grünes Licht für diese Maßnahmen. Nach dem Alarmzustand können Restaurants bis 23 Uhr und Geschäfte bis 22 Uhr öffnen, so die Regionalregierung.

Extremadura (94,27)
In Extremadura gibt es keine Ausgangssperre oder perimetrale Sperrung. Die Gastronomiebetriebe müssen um Mitternacht schließen. Bis zu 15 Personen können sich zum Geselligkeitstreffen treffen.

Galicien (93,75)
Die galicische Regionalregierung hat die perimetrale Sperrung der Region und die nächtliche Ausgangssperre aufgehoben, außer in Gemeinden, in denen die kumulative Zahl der 14-tägigen Fälle pro 100.000 Einwohner über 500 oder die Sieben-Tage-Inzidenzrate über 200 liegt. Die Region hat auch die Schließzeiten von Bars und Restaurants auf 23 Uhr bzw. 1 Uhr verschoben. Soziale Zusammenkünfte zwischen Mitgliedern verschiedener Haushalte sind zwischen 1 und 6 Uhr morgens verboten, um zu verhindern, dass "Häuser in Bars verwandelt werden", sagte der galizische Ministerpräsident Alberto Néez Feijoo. Der Ministerpräsident sagte, dass die Regierung die Genehmigung des High Court beantragen wird, um dieses Verbot und die Ausgangssperre in Hochrisikogebieten anzuwenden.

La Rioja (269,13)
Außer in Gebieten mit extremen Risikostufen wird es keine nächtliche Ausgangssperre geben. Es wird keine Einschränkungen der Mobilität geben, abgesehen von Gebieten mit hohem Risikoniveau. Sozialen Treffen werden keine Grenzen gesetzt. Bars und Restaurants werden ihre Öffnungszeiten je nach lokalen Risikostufen beeinträchtigt sehen.

Madrid (317,56)
Die Madrider Regionalregierung hob am Sonntag die Ausgangssperre und die Beschränkungen für gesellschaftliche Treffen auf. Auch das Versammlungsverbot im Haus zwischen Mitgliedern zweier verschiedener Haushalte wurde aufgehoben. Die noch in Kraft sind die obligatorische Verwendung von Gesichtsmasken, die Kapazitätsgrenzen für Bars und Restaurants (50 % im Innenbereich und 75 % im Außenbereich), das Verbot des Barthekendienstes und die 75 %-Grenze für die Kapazität in Einkaufszentren, Theatern und Kinos. Das Gastgewerbe kann jetzt von 6 Bis 24 Uhr geöffnet sein. Die perimetrale Sperrung grundlegender Gesundheitszonen – Bereiche, die kleiner sind als Bezirke, in denen mehrere medizinische Zentren enthalten – wird ebenfalls beibehalten. Insgesamt 14 Gesundheitszonen werden ab Montag gesperrt.

Murcia (69,41)
Die Regionalregierung kündigte am Freitag an, ihre Grenzen ab Sonntag wieder zu öffnen und auch die nächtliche Ausgangssperre abzuschaffen. Stattdessen gibt es jetzt eine Begrenzung für alle nicht-wesentlichen Aktivitäten von Mitternacht bis 6 Uhr morgens, so der regionale Ministerpräsident Fernando Lépez Miras. Er fügte hinzu, dass Kommunen Beschränkungen umsetzen müssen, wenn ein mittleres bis hohes Übertragungsniveau festgestellt wird, und dass Die Kommunen begrenzt werden, wenn die Inzidenz 250 Fälle pro 100.000 Einwohner übersteigt oder mehr als 80 % gegenüber der Vorwoche steigt.

Navarra (296,12)
Die Regionalregierung von Navarra hat einen Beschluss zur Verlängerung der Ausgangssperre von 23 bis 6 Uhr und der Sechs-Personen-Grenze für soziale Zusammenkünfte zwischen zwei Haushalten bis zum 20. Mai unterzeichnet. Die Essbereiche im Freien dürfen bis 22 Uhr geöffnet bleiben und bis zu sechs Personen dürfen an einem Tisch Platz nehmen, aber das Restaurant im Innenbereich wird ausgesetzt.

Valencia (40,54)
Die Behörden in Valencia baten das Regionale Oberste Gericht um die Genehmigung, eine Ausgangssperre zwischen Mitternacht und 6 Uhr morgens zu setzen, soziale Versammlungen auf 10 Personen zu beschränken, sowohl im privaten als auch im öffentlichen Raum, unabhängig davon, ob sie drinnen oder draußen stattfinden und die Kapazität an Kultstätten auf 75 % zu reduzieren. Am Freitag entschied das Gericht für diese Maßnahmen bis zum 24. Mai.

Ceuta (84,32)
In der nordafrikanischen Exklave Ceuta wird die lokale Regierung ein Dekret verabschieden, um alle nicht wesentlichen Aktivitäten nach Mitternacht auszusetzen und nächtliche Veranstaltungsorte und Clubs geschlossen zu halten. Nicht mehr als sechs Personen aus verschiedenen Haushalten dürfen sich treffen.

Melilla (295,14)
Die nordafrikanische Exklave Melilla hat angekündigt, die Ausgangssperre oder die perimetrale Sperrung der Stadt nach dem 9. Mai nicht aufrecht zu erhalten. Sie wird jedoch die Genehmigung der Gerichte einholen, um eine Sechs-Personen-Grenze für gesellschaftliche Zusammenkünfte festzulegen und die Kapazität in Kultstätten einzuschränken. Obwohl die perimetrale Sperrung aufgehoben wird, können Reisende immer noch die Möglichkeit haben, freiwillig einen Antigentest bei der Ankunft zu machen, wie es seit Weihnachten geschieht.
Spanien

Spanien-Urlaub
Dienstag 11.05.2021
Spanien-T-Shirt tötet Coronavirus

Das schlaue T-Shirt wurde entwickelt, um die Regeneration von Sportlern zu unterstützen. Entwickelt wurde das Hemd von einer Firma des Ex-Fußballprofis Fernando Hierro.

Die Infrarotstrahlen könnten bis zu vier Zentimeter unter die Haut gelangen, erklärte Huete. Studien hätten bereits gezeigt, dass die Strahlen Viren abtöten, die ähnlich aufgebaut sind wie Sars-CoV-2, obendrein entzündungshemmend wirken und den Wiederaufbau von Zellen stimulieren.

Das Ärzte-Team hat mit Infrarotstrahlung bereits gute Erfahrungen gemacht und einen positiven Effekt bei Rücken- und Gliederschmerzen nachgewiesen sowie bei anderen entzündlichen Erkrankungen. Zudem helfe Infrarotstrahlung bei der Heilung von Narben und bei der Erholung nach sportlicher Anstrengung. Das war auch der ursprüngliche Grund, T-Shirts mit Nanopartikeln aus Keramik zu entwickeln.
Spanien - Almería

Spanien-Urlaub
Montag 10.05.2021
Spanien-Urlauber geimpft und genesen bald ohne Pflichtquarantäne

Die vierte Corona-Welle überrollt aktuell Spanien
Die Mitglieder der Bunderegierung mühen sich redlich und hoffen, dass Geimpfte und Genesene können bald ohne Pflichtquarantäne aus Spanien einreisen dürfen. Die Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte nach dem Bund-Länder-Gipfel, dass sie eine entsprechende Rechtsverordnung auf den Weg bringen werden.

Zudem sollen geimpfte und nachweislich von einer Corona-Erkrankung genesene Menschen etwa beim Einkaufen oder beim Friseurbesuch keinen negativen Corona-Tests vorlegen müssen, sagte Merkel. Im Alltag würden sich diese Erleichterungen so auswirken, dass "da, wo Schnelltests erwartet werden, Geimpfte und Genesene diese Tests nicht beibringen müssen“. Berlins Regierendem Bürgermeister, Michael Müller, derzeit Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz, erklärte dazu, es sei richtig, sich jetzt damit auseinanderzusetzen, wie mit den Grundrechten von Geimpften und Genesenen umzugehen sei. "Wenn diese Menschen sich sehr sicher bewegen können im öffentlichen Raum, muss man darauf reagieren", so Müller.

Bis Juni soll zudem die bestehende Priorisierung wegfallen, wenn bei der Zahl der Impfungen die geplanten Fortschritte erreicht werden. In Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts bis einschließlich Sonntag rund 19,5 Millionen Menschen ihre erste Corona-Impfung erhalten. Knapp sechs Millionen Menschen wurden bereits zweimal geimpft und gelten damit als vollständig immunisiert. Im Mai soll ein Drittel der Bevölkerung laut Bundesgesundheitsministerium mindestens einmal geimpft worden sein. Dies sei die Voraussetzung dafür, dass die Priorisierung älterer Bevölkerungsgruppen fallengelassen werden könne, erklärte die Kanzlerin. Von da an sollten auch die Betriebsärzte verstärkt in die Impfaktivitäten einbezogen werden.
Spanien

Spanien-Urlaub
Sonntag 09.05.2021
Spanische Hotels wollen im Mai trotz Corona öffnen

Die spanischen Hoteliers auf den Balearen wollen trotz Corona, ab Mitte Mai in größerem Stil Häuser auf Mallorca und den Nachbarinseln öffnen. Der Konzern Meliá kündigte etwa an, ihre Spitzenhotels auf der Insel, Ibiza und Mallorca für ihre Gäste zu öffnen. Dazu gehören auf Mallorca unter anderem das Meliá Calvià Beach und das Hotel Gran Meliá. Man blicke mit Optimismus auf den Sommer, hieß es am Montag in einer Pressemitteilung.

Auch andere Ketten wie Riu, Iberostar, Barceló, Grupotel oder Hipotels haben ihre Pläne der momentan erfreulichen Buchungsnachfrage angepasst und wollen bald Hotels öffnen. Laut dem Hotelierverband Fehm sind auf Mallorca momentan 137 von etwa 1000 Hotels geöffnet, die Zahl werde sich aber bald deutlich erhöhen.

Die Situation in den Urlaubsregionen auf dem Festland ist im Moment noch nicht eindeutig. In den Touristenhochburgen können die einzelnen Regionen selber endscheiden, wer wann öffnen darf und welche touristischen Attraktionen, Monumente und Denkmäler, wann wieder besucht werden dürfen.
Spanien - Urlaub

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